Pressemitteilungen - FDP Kreisverband Friesland

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Pressemitteilungen vom 13.04.2016:

Horst Kortlang MdL zu Berufsstarterklassen: es bleibt bei der Flickschusterrei

FDP-Landtagsabgeordneter Horst Kortlang: Minister Lies, Frau Logemann, Frau Rakow, Herr Ansmann und Herr Janßen stehen nicht zu ihrem vor Ort gegebenen Wort

Hannover/Elsfleth. Ganz frisch aus dem Landtag in Hannover, neben Herr Minister Lies haben Frau Logemann, Frau Rakow, Herr Ansmann und Herr Janßen sich in namentlicher Abstimmung gegen die Verstetigung der Berufsstarterklassen gestimmt indem sie in der Abstimmung der Beschlussempfehlung des Kultusausschusses folgten. Selbst der Änderungsantrag, der nur noch die vier Schulen behandelte, wurde so abgelehnt.
Eine große Enttäuschung auch für den FDP Landtagsabgeordneten Horst Kortlang aus der Wesermarsch, der sich in der Plenardebatte sehr stark für die Berufsstarterklassen eingesetzt hatte. Denn er machte deutlich, dass er noch als Kommunalpolitiker sehr erbost war, dass dieses herausragende Pilotprojekt einfach auslaufen sollte. Es hatte die Schulabbrecherquote drastisch gesenkt, so dass im Landkreis Wesermarsch, der Beschluss gefasst wurde die Kosten für die Schulsozialarbeiter zu übernehmen. Ähnliche Beschlüsse fassten auch der Landkreis Ammerland und der Landkreis Friesland. Und weil die Stadt Wilhelmshaven von der Berufsstarterklasse in Sande profitiert, beteiligt sie sich an den Kosten. Bisher konnten die Schulen die notwendigen Lehrerstunden im Rahmen der Eigenverantwortung und weil die Stundentafeln das hergaben, selbst erwirtschaften. Durch Änderungen ist es ihnen nun nicht mehr in diesem Maße möglich, so dass von einer Planungssicherheit keine Rede sein kann. Frau Ministerin Heiligenstadt hat auf Anfrage im Plenum zwar extra Lehrerstunden für diese vier Schulen zugesichert. Das eigentliche Problem ist aber geblieben. Klassen können nicht geteilt werden oder wenn es nur sehr wenige Schüler sein sollten nicht fortgeführt werden. Den Schulen und damit den Schulleitern, den Lehrern aber auch den Schülern ist damit keine wirkliche Zukunftsperspektive gegeben.
Auch das Handwerk und die Betriebe sind enttäuscht, sind doch auch sie sehr angetan von den Erfolgen die mit den Berufsstarterklassen verbunden sind. Statt Sozialhilfeempfänger erfolgreicher Facharbeiter ist doch die weit bessere Aussicht, wie auch Herr Kortlang argumentierte.
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